Spiegel der Seele
Sympathisch oder nicht – darüber entscheidet häufig der erste Eindruck.
Weil sich zwischen Stirn und Kinn Eigenschaften spiegeln.
Es geschieht ganz unbewusst. In Sekundenschnelle fällen wir bei der ersten Begegnung mit anderen Menschen ein Urteil. Entscheiden darüber, ob wir diese Person mögen oder nicht.
Manche Menschen schauen genauer hin. Das Auftreten, Gesicht, Mimik, Körpersprache bis hin zur Stimme. Aus all diesen flüchtigen Eindrücken formen wir ein Bild des Gegenübers.
Wer die Signale des Gesichts lesen kann, erkennt die Eigenheiten eines Menschen und kann diese deuten. Nur wie funktioniert das?
Was verrät uns das Gesicht
Das Gesicht wird dabei in drei Bereiche unterschieden:
- die obere Gesichtspartie – die Stirn
- die mittlere Gesichtspartie – von den Augen bis zur Nase
- die untere Gesichtspartie – mit Mund, Kiefer und Kinn
Die Stirn repräsentiert demnach Geist und Intellekt. Der mittlere Bereich symbolisiert die Seele. Die untere Partie den Körper.
Ein ausgewogenes Verhältnis aller drei Bereiche gilt als Zeichen für Harmonie.
Aber ganz so einfach ist das nicht, mit dem aus dem Gesicht lesen. Vielmehr geht es um die Gesamtheit der etwa 330 unterschiedlichen Merkmale eines Gesichtes. Hinzu kommen noch die 52 Muskeln unter der Haut, die über 10000 unterschiedliche Gesichtsausdrücke ermöglichen.
Die Mimik

Wer sein Gegenüber richtig erkennen will, schaut nicht nur auf die starren Merkmale, sondern auch auf das Mienenspiel. Denn nicht nur die Form der Augenbrauen ist wichtig.
„Unser Gesicht verrät fast alles.“
Verlaufen die Augenbrauen waagerecht, soll es sich um einen nachdenklichen Charakter handeln.
Hochgezogene Augenbrauen signalisieren Überraschung und Erstaunen.
Während zusammengezogene Augenbrauen von Misstrauen signalisieren.
Jede Stimmung bildet sich in minimalen Veränderungen des Gesichtes ab, die wir kaum kontrollieren können. Wie zum Beispiel, weite oder enge Pupillen, Stirnfalten – die sich glätten oder wellen, Mundwinkel – die sich heben oder senken.
Recht einfach zu lesen sind die Augen. Weit geöffnet signalisieren ehrliches Interesse, während kleine Schlitze auf Misstrauen hindeuten. Wer häufig blinzelt, den Blick abwendet, könnte was zu verbergen haben oder sich unwohl fühlen.
Und der Glanz in den Augen, spricht Bände, der Verliebtheit.
Der Umgang mit Krisen, unser Grübeln und unser Lachen – Im Laufe der Jahre feilen wir kräftig an den Linien, Kanten und feinen Fältchen in unserem Gesicht.
Da hilft nur, öfter mal lockerzulassen und die Muskeln im Gesicht entspannen.
Emotionen

Emotionen beeinflussen nicht nur unseren Gesichtsausdruck, auch umgekehrt existiert ein Zusammenhang. Unsere Mimik beeinflusst das emotionale Erleben.
Wichtig ist es, sich selbst wahrzunehmen, während man den Gesichtsausdruck verändert.
Wer öfter mal die Mundwinkel zum Lächeln nach oben zieht, spürt die positive Veränderung.
„Ich lächle, also bin ich fröhlich.“
Automatisch stellt sich dabei ein entspannteres Grundgefühl ein.
Wer die Gefühle seiner Mitmenschen wahrnimmt, lernt auch die eigenen besser kennen.
Ein Grund mehr, anderen mal wieder aufmerksam ins Gesicht zu schauen.
