Herbstzeit ist Peelingzeit

 

Ein chemisches Peeling ist jetzt genau das Richtige!

Gerade nach dem Sommer, mit der Belastung durch Sonne und andere Umwelteinflüsse, gibt es für die Gesichtshaut keinen besseren Zeitpunkt für ein chemisches Peeling.

Mit einem Peeling werden nicht nur gründlich die Schmutzpartikel von der Haut entfernt, sondern auch die toten Hautschüppchen von der Oberfläche.

Die oberste Hautschicht erneuert sich etwa alle 28 Tage. Mit einem chemischen Peeling kann man den natürlichen Prozess unterstützen.

Peelings kurbeln effektiv die körpereigene Zell- und Kollagenproduktion an und beschleunigen den Hauterneuerungsprozess. Trockene Stellen verschwinden und das Hautbild sieht gleichmäßiger, straffer und frischer aus. Auch die Elastizität und Feuchtigkeit nimmt zu. Jegliche Power­Pflegewirkstoffe können im Anschluss ohne eine verdickte Hautoberfläche viel besser aufgenommen werden.

Deine Haut sieht nach einem chemischen Peeling strahlend, weich und sichtbar verfeinert aus.

 

Was ist ein Peeling?

Peeling ist eine kosmetische oder dermatologische Behandlung, bei der oberflächliche Schichten der Haut flächig entfernt werden.

Die alte Haut wird abgetragen, sodass sich neue, glatte Haut bildet.
Bei kosmetischen Peelings handelt es sich um mechanische Verfahren. Die Produkte beinhalten feine Schleifkörper, mit denen Sie Gesicht und Körper sanft von überschüssigen Hautschuppen befreien. Auch gering konzentrierte Fruchtsäurepeelings sowie Enzympeelings sind für die Selbstbehandlung zugelassen.

Medizinische Peelings hingegen darf nur ein dermatologisch versierter Facharzt anwenden. Zu den medizinischen Peelings gehören mittlere und tiefe chemische Peelings, Laser-Peelings und die mechanische Dermabrasion.

Wie wirkt ein Peeling?

Ein Peeling sorgt dafür, dass die Haut alte Schüppchen abstößt. Außerdem befreit es sie von Unreinheiten. Dadurch strahlt die Haut wieder. Ein Peeling fördert außerdem die Durchblutung, regt die Zellerneuerung an und hilft der Haut, Pflegeprodukte besser aufzunehmen.

Welche Peelingmethoden gibt es?

 

Mechanische Peelings

Sicher kennen viele den unermüdlichen Kampf gegen Pickel und Mitesser während der Pubertät.
Eine wirksame Waffe gegen die unschönen Zeichen des Erwachsenwerdens ist das mechanische Peeling. Es hilft aber nicht nur der jugendlichen Haut, sondern trägt auch in reiferem Alter dazu bei, die Haut rein und frei von abgestorbenen Hornschüppchen zu halten.

Apotheken und Drogeriemärkte bieten eine breite Palette von Peelingprodukten an, die Sie zu Hause selbst anwenden können, um die Haut glatt zu rubbeln.

Enzympeeling

Das Enzympeeling ist mitunter die sanfteste Art Gesichtspeeling und eignet sich somit für jeden Hauttyp. Es handelt sich bei einem enzymatischen Peeling nicht um ein mechanisches Peeling, sondern um ein chemisches Peeling. Die Haut wird allein durch die enthaltenen Enzyme von abgestorbenen Hautschüppchen befreit.

Ein Enzympeeling enthält weder Schleifkörper noch Säuren und ist deshalb hervorragend geeignet für Menschen mit empfindlicher, trockener Haut. Auch wenn Sie unter entzündlichen Hautproblemen wie Akne leiden, ist ein Enzympeeling gut geeignet.
Außerdem sind sie auch passend für Menschen mit normaler Haut und Mischhaut.

Fruchtsäurepeeling

Beim Fruchtsäurepeeling handelt es sich um ein oberflächliches chemisches Peeling. Das heißt, dass die Säure nur in die obere Hornschicht der Haut eindringt. Die obersten toten Zellen der Hornschicht werden einfacher abgestoßen. Dadurch wird gleichzeitig die Hauterneuerung angeregt.
Bei einem Fruchtsäurepeeling wird der Zusammenhalt der toten Hautzellen durch die Absenkung des pH-Werts gelöst.

Bei reifer Haut wirken Fruchtsäurepeelings den Zeichen der Hautalterung wie Falten und Elastizitätsverlust entgegen. Fahle und müde Haut wirkt rosig frisch.
Bei unreiner Haut sorgt eine Fruchtsäurebehandlung für einen ebenmäßigen Teint, Pickel und Unreinheiten wird vorgebeugt.

Gering konzentrierte Fruchtsäurepeelings können Sie im Drogeriemarkt oder in der Apotheke erwerben und zu Hause selbst anwenden.

 

Chemisches Peeling

Ein chemisches Peeling dringt in die Haut ein und bewirkt, dass sich die Hautschichten abschälen.
Darunter entsteht neue, glatte Haut, die nach dem Schälvorgang zum Vorschein kommt. Je nachdem, was man mit dem Peeling erreichen möchte, empfiehlt sich ein oberflächliches, mitteltiefes oder tiefes chemisches Peeling.

Oberflächliches chemisches Peeling

Oberflächliche chemische Peelings sind vergleichsweise sanft, da sie nur die obere Hautschicht (Epidermis) entfernen. In diese Kategorie fallen die Fruchtsäurepeelings. Sie können insbesondere Hautunreinheiten beseitigen und leichte Pigmentstörungen aufhellen.

Mitteltiefes chemisches Peeling

Intensiver wirkt ein mitteltiefes chemisches Peeling mit Trichloressigsäure (TCA). Damit lassen sich auch kleinere Falten um Mund und Augen erfolgreich behandeln. Das TCA Peeling dringt etwa 0,45 Millimeter bis in die sogenannte papilläre Dermis ein.

Tiefes chemisches Peeling

Die größte Wirkung auch gegen ausgeprägte Falten haben tiefe chemische Peelings mit Phenol oder höher konzentrierter Trichloressigsäure. Zugleich stellt diese Peelingform den komplexesten Eingriff dar.

Tiefes und mitteltiefes chemisches Peeling verlaufen nach einem ähnlichen Schema. Tiefes chemisches Peeling dringt jedoch sehr viel tiefer in die Haut ein und verursacht größere Verletzungen, die eine intensive Nachbehandlung erfordern.