Reife Haut

Wie man reife Haut richtig pflegt

Im Laufe des Lebens verändert sich vieles, auch die Haut. Um auch im gehobenen Alter mit einem strahlenden Teint und frischer Haut zu überzeugen, ist auch die richtige Hautpflege wichtig. Denn nicht jedes Pflegeprodukt ist auch für ältere Menschen geeignet und daher sollten Senioren sehr genau darauf achten, wie sie ihre eigene reife Haut pflegen.

Die Veränderungen der Haut
stellen hohe Ansprüche an die Hautpflege

Ältere Menschen haben einen höheren Anspruch an eine gute Hautpflege, da die Haut sich nicht mehr so schnell regeneriert. Auch wird sie empfindlicher und kann weniger Feuchtigkeit speichern. Dies hat zur Folge, dass auch die Elastizität nachlässt und so Falten entstehen können. Dabei ist es nicht nur das Gesicht, sondern der gesamte Körper, der von den Veränderungen betroffen ist.

Die Beine sind häufiger geschwollen und fühlen sich schwer an, rissige Knie und Ellenbogen treten auf und das Gesicht wirkt fahl. Diese Veränderungen müssen bei der Hautpflege sehr ernst genommen werden. Bereits kleinste Irritationen der Haut können bei Senioren zu Entzündungen, starkem Jucken oder sogar Ekzemen führen. Dies liegt unter anderem an den Schweißdrüsen, die im Laufe der Jahre weniger aktiv sind. Der Säureschutzmantel der Haut lässt dadurch leichter Bakterien und andere Erreger durch diese natürliche Barriere, was zu einem Ungleichgewicht und letztlich Hautproblemen führt. Mit der richtigen Hautpflege allerdings kann dem gut vorgebeugt werden.

Was müssen Menschen mit reifer Haut bei der Hautpflege ganz besonders beachten?

Ältere Menschen neigen vor allem zu trockener und feuchtigkeitsarmer Haut, die nicht mehr die Widerstandskraft „junger“ Haut besitzt. Daher gilt es, die Haut der Senioren mit der passenden Hautpflege zu versorgen. Feuchtigkeitsspendende und rückfettende Produkte sind die geeignete Wahl, um Hautproblemen entgegenzuwirken und vorzubeugen.

Gerade nach der täglichen Dusche, bei der ein mildes Duschgel und Shampoo verwendet werden sollte, ist es wichtig, die Haut entsprechend mit allen nötigen Stoffen zu versorgen. Mit einer Körperlotion speziell für Senioren, einer Tagescreme fürs Gesicht und anderen Cremes für Hände oder Füße wird die nötige Feuchtigkeit wieder an die Haut zurückgegeben.
Ebenfalls eignen sich für die tägliche Pflege der Haut Babypflegeprodukte, da die Haut der kleinen Kinder ähnlich beschaffen ist. Zusätzlich zu den Pflegeartikeln ist auch ein gesunder Wasserhaushalt wichtig, da auch dieser die Haut von Senioren deutlich beeinflusst.

Mit einer ausreichenden Menge Flüssigkeit über den Tag verteilt haben ältere Menschen bereits einen guten Schritt in Richtung schöne Haut unternommen und stellt zusammen mit Hautpflege die richtige Kombination dar.

Mischhaut

Wie man Mischhaut richtig pflegt

 

Mischhaut als Kombinationshauttyp

Die Mischhaut unterscheidet sich von anderen Hauttypen, da Sie weder richtig trocken, normal feucht oder fettig glänzend ist.
Stattdessen ist die Mischhaut eine Kombination aus normaler und fettiger Haut oder eine Kombination aus trockener und fettiger Haut.
Dabei nimmt mit zunehmendem Alter die unterschiedliche Ausprägung der Hautfeuchtigkeit ab und die beiden Hautzonen gleichen sich an.

Mischhaut enthält fettige Haut

Beim Hauttyp Mischhaut sind also stets einige glänzende fettige Stellen vorhanden. Diese Stellen finden sich gewöhnlich im Bereich mit der höchsten Dichte an Feuchtigkeit produzierenden Talgdrüsen, so dass am häufigsten das Gesicht, die Brust, die Schultern und der Rücken glänzen. Andere Körperteile haben weniger Talgdrüsen, so dass diese Bereiche entweder normal befeuchtet oder trocken sind.

Die T-Zone bei der Mischhaut

Im Gesicht macht sich die Mischhaut auch für andere sichtbar. Generell ist der fettige Bereich einer Mischhaut immer an der Stirn und an der Nase, während die Wangen trocken sind. Deshalb spricht man auch von der T-Zone, da die Fläche von Stirn und Nase zusammen wie ein „T“ aussehen. Wenn man also bei der Pflege der Mischhaut von der T-Zone spricht, ist immer nur die Hautpflege des fettigen Teils der Gesichtshaut gemeint.

Ursachen der Mischhaut

Als Hauptursache der Mischhaut gelten die Talgdrüsen, die mehr Feuchtigkeit erzeugen als beim normalen Hauttyp. Für die Trockenheit der Haut sind in erster Linie Umwelteinflüsse (wie die Luftfeuchtigkeit) und die Hautalterung verantwortlich.

Habe ich Mischhaut?

Die meisten Menschen erkennen schon im Spiegel, ob sie selbst ein Mischhauttyp sind. Die glänzenden Bereiche enthalten möglicherweise auch Pickel (Mitesser) und die Poren sind geweitet. Make-up und andere Hautpflegeartikel werden normalerweise keinen kompletten Tag ohne erneutes auftragen der Kosmetika überstehen.

Trockene Bereiche können im Tagesverlauf zudem abschuppen und röten, sowie gereizt werden. Zumeist sind in diesem Hautbereich Poren kaum sichtbar, dafür aber Fältchen stärker ausgeprägt und die Hautspannung ist weniger dynamisch.

Hautpflege für die Mischhaut

Die richtige Hautpflege für die Mischhaut lässt sich am besten als ein feiner Balanceakt beschreiben. Die Bereiche mit fetter Haut sollten nicht überfettet werden, falls Sie der Gefahr von Hautunreinheiten entgehen wollen.

Dabei dürfen Sie Produkte für fettige Haut nicht in Bereichen anwenden, die nicht fettig sind, da Sie sonst die trockene Haut ermuntern sich zu schuppen, dies gilt besonders im Bereich um den Mund und um die Augen.

Fettige Haut

Wie man fettige Haut richtig pflegt

Fettige Haut (wird auch als fette Haut und ölige Haut bezeichnet) ist von allen Hauttypen der am schwierigsten zu behandelnde. Obwohl die Ursachen oft auch genetischer Natur sind, kann man diese gut beeinflussen.
Die Fettproduktion läuft selbständig als Folge der Talgdrüsenaktivität ab. Diese natürliche Fettproduktion hält die Haut feucht und geschmeidig. Aber bei manchen Menschen erzeugen die Talgdrüsen zu viel Fett, was zu glänzender Haut führt und die Poren vergrößert.

Zudem sorgen Bakterien dann auch häufig für Entzündungen, die sich oft als Pickel zeigen. Deshalb ist es wichtig die Haut regelmäßig zu reinigen, um so das Verstopfen der Poren zu vermeiden.
Als kleiner Trost bilden sich dafür Falten langsamer als bei Personen mit trockener Haut. Auch auf äußere Reize reagiert die Haut robuster. Dennoch benötigt fettige Haut die richtige Pflege.

Habe ich fettige Haut?

Extrem fettige Haut ist am starken Glanz sofort zu erkennen. Jedoch leiden mehr Menschen unter fettiger Haut.
So haben die meisten Teenager fettige Haut, weil das genau der Lebensabschnitt ist, in dem die Hormonproduktion in vollem Gange ist. Wenn Sie Ihre Teenagerzeit überwunden haben, gibt es andere Möglichkeiten zu bestimmen, ob Sie fette Haut haben.

Beginnen Sie vor dem Spiegel die Suche nach Glanz auf Ihrer Haut, suchen Sie dafür besonders den Bereich der Stirn, den Nasenbereich und den Kinnbereich ab.
Falls Sie den Glanz während des Tages nicht entdecken, so kontrollieren Sie diesen Bereich als erstes am Morgen nach dem aufstehen.
Wenn Sie einen Glanz entdecken spricht viel dafür dass Sie fettige Haut haben oder zu fettiger Haut neigen. Beachten Sie auch Ihre Haare, falls diese auch fettig sind ist auch dies ein Hinweis für einen fettigen Hauttyp.

Andere Hinweise für fettige Haut: Das Make-up nutzt sich schnell ab oder auch häufiges abtupfen des Gesichtes mit einem Taschentuch oder Pudern.

Hautunreinheiten bei fettiger Haut

Auch Hautunreinheiten können Anzeichen von fettiger Haut sein, obwohl auch andere Faktoren Hautunreinheiten auslösen können. Und nicht vergessen: fettige Haut befindet sich nicht nur im Gesicht. Der Rücken, der Halsbereich, die Brust, die Schultern, die Arme und insbesondere auch die Kopfhaut können alle von fettiger Haut betroffen sein.
Frauen die zur Verhütung auf die Pille umgestiegen sind berichten oft von Verbesserungen. Ein gelegentlicher Besuch bei einer Kosmetikerin ist oft auch hilfreich. Aber wie kann man fettige Haut am besten selbst behandeln?

Ursachen von fettiger Haut

Genetische Veranlagungen werden häufig als Ursache genannt. Aus der Forschung wissen wir aber, dass hormonelle Schwankungen ebenso Gründe für einen öligen Teint sind, wie auch diverse Medikamente,Stress und Wärme.
Entspannende Tätigkeiten können also durchaus messbare Erfolge im Kampf für eine gesunde Haut bewirken.

Fettige Haut durch Hormonveränderungen tritt vornehmlich während der Schwangerschaft, nach dem entbinden, aber auch nach Beendung der Einnahme der Pille auf. Auch während der Pubertät ist eine erhöhte Neigung zu fettiger Haut zu beobachten.