Jede Jahreszeit stellt eigene Ansprüche an die Haut,

deshalb sollte die gewohnte Pflegeroutine

den aktuellen Bedürfnissen der Haut angepasst werden.

Von milden Temperaturen über starke Sonneneinstrahlung bis hin zu kaltem Wind und Minusgraden – die Gesichtshaut ist zu jeder Jahreszeit der Witterung ausgesetzt.

Richtige Gesichtspflege im Frühling

Ein perfekter Neustart beginnt mit einem sanften Peeling, das abgestorbene Hautzellen löst und so den Weg frei macht für den Wiederaufbau. Nährstoffe und Mineralien aus der Gesichtspflege werden besser aufgenommen.

Laue Temperaturen und ein milder Wind: Der Frühling bedeutet Erholung für die Haut. Weil schädliche Umwelteinflüsse in dieser Saison minimal sind, kann sich die Pflege ungestört auf den Wiederaufbau der Hautzellen konzentrieren. Die Geheimwaffen für den Frühling sind sanfte Peelings, Vitamine und essenzielle Fettsäuren.

Richtige Gesichtspflege im Sommer

Die schöne Jahreszeit bringt nicht nur gute Laune mit sich, sondern leider auch Stress für die Haut. Vor allem aggressive Sonnenstrahlen setzen ihr enorm zu und trocknen sie aus.

Deshalb sollte man Tagespflege mit UV-Schutz und Feuchtigkeitscremes verwenden.

Hyaluronsäure ist die Wunderwaffe Nummer eins im Sommer !

Dieser wunderbare Wirkstoff spendet nicht nur Feuchtigkeit, er bindet diese nachhaltig in der Haut und sorgt für eine lang anhaltende Hydratisierung.

Ab dem 20.Lebensjahr lässt die Eigenproduktion von Hyaluronsäure in der Haut nach. In der Folge entstehen Trockenheitsfältchen, und der Teint wirkt fahl und erschöpft.

Um Spannkraft und Elastizität zurückzugewinnen, sollte eine Gesichtspflege im Sommer auf Hyaluronsäure basieren. Oder aber Sie setzen vor Ihrer gewohnten Pflege ein feuchtigkeitsspendendes Serum als Extra ein.

Richtige Gesichtspflege im Herbst

Im Herbst kann sich der Teint von den Herausforderungen des Sommers erholen und Kraft für den Winter sammeln.

Die Gesichtspflege sollte nun Antioxidantien wie Vitamin C und E enthalten, um die hauteigenen Abwehrmechanismen zu stärken.

Zu den belastenden Umwelteinflüssen, wie zum Beispiel Feinstaub, die mit Nisel und Nebel auf der Haut landen, kommt nun auch noch die klimatische Herausforderung. In der Folge ist die Schutzbarriere der Haut überfordert, und in den tiefen Schichten bilden sich nahezu ungehindert freie Radikale.

Jetzt kann eine effektive Armee aus Antioxidantien, die freie Sauerstoffradikale ausschalten, gegen vorzeitiger Hautalterung helfen.

Der Herbst ist ideal für Anti-Aging-Cremes. Nach dem Stress im Sommer hat die Haut nun wieder die Energie, komplexe Prozesse wie Anti-Aging umzusetzen.

Während man zu Tagespflege auf eine normale feuchtigkeitsspendende Gesichtscreme setzen sollte, so empfiehlt es sich in der Nacht auch auf rückfettende Wirkstoffe zu achten.

Der Haut helfen im Herbst auch Cremes mit Zusätzen wie Sheabutter oder Urea besonders gut.

Zur Reinigung der Gesichtshaut bietet sich eine mildere Reinigungsmilch an, um die Haut nicht noch zusätzlich auszutrocknen.

Zwar ist das Gesicht besonderen Belastungen ausgesetzt, da es in der Regel unbedeckt mit den widrigeren Umständen im Herbst zurechtkommen muss, dennoch benötigt auch der Rest unserer Haut eine besondere Pflege.

Richtige Gesichtspflege im Winter

Minusgrade, eisiger Wind, trockene Heizungsluft sowie Mützen und Schals entziehen der Haut im Winter Feuchtigkeit und greifen ihre schützende Barriere an.

Die Auswirkungen sind groß, denn die Haut trocknet aus, wird spröde und rissig.

Um dem entgegenzuwirken und das Gleichgewicht wiederherzustellen, muss die Pflege um reichhaltige Gesichtscremes, Seren, Masken und Gesichtsöle erweitert werden. Produkte, die reich an Fetten und Ölen sind.

In allen vier Jahreszeiten gilt es, zu erkennen, auf welche Gesichtspflege die Haut anspricht und welche sie überfordert.